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Aktuelles
 



Gesprächsrunde Brustkrebs

Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Raum "Welzheimer Wald", 4. OG
Dienstag, 14.12.2010 . 19 Uhr

Haben Sie Fragen zu Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge oder zu den aktuellen medizinischen Entwicklungen rund um das Thema Brustkrebs?
Dann laden wir Sie herzlich zu einer offenen Gesprächsrunde ein, die die Möglichkeit zum Dialog mit den Ärzten und den Austausch mit anderen Patientinnen bietet.

Ihre Ansprechpartner:
Dr. med. Gerhard Nohe
Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und
Chefarzt Frauenklinik/RMK Schorndorf
Dr. med. Slavica Bönning
Assistenzärztin Frauenklinik/RMK Schorndorf

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Zweiter „Runder Tisch“ für Selbsthilfegruppen

Di., 19.10.2010, 14 Uhr
Rems-Murr-Klinik Schorndorf

Wir laden die Vertreter/innen der Selbsthilfegruppen herzlich zum zweiten Runden Tisch in die Rems-Murr-Klinik Schorndorf ein. Bereits das erste Treffen in Waiblingen zeigte, wie wichtig und nützlich es ist, sich in dieser Runde zu treffen. Nachdem die Vertreter/innen der Selbsthilfegruppen nun die Institution in Waiblingen kennen gelernt haben, möchten wir Ihnen auch unseren Standort Schorndorf vorstellen.

Treffpunkt ist der Raum „Welzheimer Wald“ im 4. Obergeschoss der Rems-Murr-Klinik Schorndorf (Schlichtener Str. 105).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und das Gespräch mit Ihnen!



Gesprächsrunde Brustkrebs

Rems-Murr-Klinik Waiblingen, Kleiner Festsaal (2. OG)
Dienstag, 14.09.2010, 19 Uhr

In einer offenen Gesprächsrunde können Fragen zu Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge rund um Brusterkrankungen mit den Ärzten des Brustzentrums Rems-Murr besprochen werden. Die Runde bietet aber auch die Möglichkeit, sich mit Betroffenen auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.

Ihr Ansprechpartner an diesem Abend ist:
Dr. med. Claus-Peter Hartung,
Stv. Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Ltd. Oberarzt Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie/RMK Waiblingen

Sie sind herzlich eingeladen und wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr

Das zertifizierte Brustzentrum Rems-Murr lädt am Samstag, 17. Juli 2010 betroffene Frauen, Angehörige und alle Interessierte in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr zu einem Patientinnentag rund um das Thema Brustkrebs in die Rems-Murr-Klinik Backnang (Krankenpflegeschule) ein.

Wir möchten Ihnen in Fachvorträgen unser Leistungsspektrum vorstellen und Sie über aktuelle Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren.

Vorträge im Überblick

11.00 Uhr: Begrüßung

Dr. med. Claus-Peter Hartung, Stv. Leiter des Brustzentrums Rems-Murr
Dr. med. Bettina Hlawatsch, Ltd. Oberärztin, Klinik für Gynäkologie/
RMK Backnang

11.15 Uhr: Mammographiescreening
Dr. med. Wolfgang Stern, Facharzt für radiologische Diagnostik,
Radiologische Gemeinschaftspraxis Schorndorf

12.15 Uhr: Hormontherapie bei Brustkrebs: Tamoxifen oder Aromatasehemmer
Dr. med. Claus-Peter Hartung, Stv. Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Ltd. Oberarzt, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, RMK Waiblingen

13.15 Uhr: Lymphtherapie für Frauen
Rita Negele-Strauß, Massage- und Lymphdrainagepraxis, Waiblingen


Ergänzend zum Programm
-
Angebote zum Thema Frisuren
- Ausstellung von Herstellern medizinischer Produkte
- Möglichkeiten zum Gespräch mit Selbsthilfegruppen

Persönlicher Dialog ist uns wichtig – unsere Fachärzte stehen Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Und so kommen Sie zu uns:
Rems-Murr-Klinik Backnang
Karl-Krische-Str. 4-11
71522 Backnang
Tel. 07191 33-0
www.brustzentrum-rems-murr.de



Gesprächsrunde Brustkrebs

Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Raum "Welzheimer Wald", 4. OG
Dienstag, 08. Juni 2010 . 19 Uhr

Am Dienstag, 08. Juni 2010 um 19 Uhr findet in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf (4. OG, Raum "Welzheimer Wald") wieder die Gesprächsrunde Brustkrebs statt.

Die vergangenen Gesprächsrunden haben gezeigt, dass es gut ist, ein Forum dieser Art fortzuführen. Deshalb möchten wir Ihnen auch an diesem Abend die Möglichkeit geben, Ihre Fragen zu Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge mit den Fachärzten direkt zu besprechen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ihre Ansprechpartner an diesem Abend sind:

Dr. med. Gerhard Nohe, Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Chefarzt der Frauenklinik/RMK Schorndorf

Dr. med. Slavica Bönning, Assistenzärztin, Frauenklinik/RMK Schorndorf

Sie sind herzlich eingeladen und wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr

Sa., 27.03.2010, 11 - 17 Uhr
Rems-Murr-Klinik Waiblingen

Wir möchten Ihnen in Fachvorträgen unser Leistungsspektrum vorstellen und Sie über aktuelle Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren.

Medizinische Fachvorträge im Festsaal

11.00 Uhr
Begrüßung / Neues über Brustkrebs
Dr. med. C.-P- Hartung, Stv. Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Ltd. Oberarzt, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, RMK Waiblingen

12.00 Uhr
Die Bedeutung psychologischer Beratung bei Krebspatienten
Dipl.-Psychologin Eliza Gmähle, Psychologischer Dienst, Rems-Murr-
Kliniken gGmbH

13.00 Uhr
Die Aufgaben des Pathologen im Rahmen der Brustkrebsbehandlung und
biologische Aspekte
Prof. Dr. med. German Ott, Chefarzt / Dr. med. Jörg Kalla, Oberarzt, Institut für klinische Pathologie, Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

14.00 Uhr
Wenn der Krebs in der Familie liegt. Über die Ursachen familiärer  Brustkrebshäufung und junger Erkrankungsalter
Dr. med. Robert Hering, Praxis für Humangenetik und Prävention, Stuttgart

15.00 Uhr
Screening
Dr. med. C. Görner, Facharzt für Diagnostische Radiologie, Zentrale
Radiologische Abteilung/Klinikum Schwäbisch Gmünd und programmverantwortlicher Arzt der Screeningregion 3 Baden-Württemberg

11.45 Uhr und 14.45 Uhr
Modenschau des Sanitätshauses Glotz in der Tagesklinik

Ergänzend zum Programm

• Ausstellung von Herstellern medizinischer Produkte
• Möglichkeiten zum Gespräch mit Selbsthilfegruppen
• Präsentation der Tagesklinik
• Kuchenverkauf zugunsten der Dt. Krebshilfe

Persönlicher Dialog ist uns wichtig – unsere Fachärzte
stehen Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.
Leitung Brustzentrum
Dr. med. Gerhard Nohe, Dr. med. Claus-Peter Hartung

Programm zum Herunterladen: pdf


Gesprächsrunde Brustkrebs

Rems-Murr-Klinik Waiblingen
Raum "Kleiner Festsaal", 2. OG
Dienstag, 23. März 2010 . 19 Uhr

In einer offenen Gesprächsrunde können Sie Ihre Fragen zu Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge mit den Fachärzten direkt besprechen und mit Betroffenen ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Erster „Runder Tisch“ für Selbsthilfegruppen

Do., 11.03.2010, 14 Uhr
Rems-Murr-Klinik Waiblingen

Wir laden die Vertreter/innen der Selbsthilfegruppen herzlich zum ersten „Runden Tisch“ des Brustzentrums Rems-Murr ein.

Treffpunkt ist der Dachgarten im 7. Obergeschoss der Rems-Murr-Klinik Waiblingen (Winnender Str. 45).

Vorgesehen ist eine offene Gesprächsrunde. Gerne stellen wir Ihnen die Strukturen des Brustzentrums sowie die Tagesklinik und die Station 5 vor.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und das Gespräch mit Ihnen!


Brustzentrum Rems-Murr erfolgreich rezertifiziert

Gütesiegel durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Gesellschaft für Senologie an Brustzentrum verliehen

Seit 2006 ist das Brustzentrum Rems-Murr ein zertifiziertes Kompetenzzentrum für Senologie, das die Behandlung von Brustkrebspatientinnen auf höchstem medizinischem Niveau garantiert.

Im September 2009 wurde das Brustzentrum erfolgreich rezertifiziert. "Alle Bereiche unserer Kliniken, die im Brustzentrum involviert sind, haben ein aufwändiges Prüfverfahren der Deutschen Krebsgesellschaft durchlaufen. Da alle festgelegten Standards bei der Diagnose, Therapie und Nachbehandlung erfüllt werden, hat das Brustzentrum Rems-Murr das Zertifikat erhalten.", so Geschäftsführer Jürgen Winter. Aber wie sieht die Arbeit eines solchen Zentrums aus? Dazu Dr. med. Gerhard Nohe, Leiter des Brustzentrums Rems-Murr: "Zu unseren Aufgaben gehört unter anderem eine regelmäßige interdisziplinäre Tumorkonferenz für betroffene Patientinnen sowie die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern außerhalb der Rems-Murr-Kliniken wie beispielsweise Selbsthilfegruppen. Besonders  wichtig ist uns aber vor allem die interdisziplinäre Betreuung der Patientinnen."

So schafft das Brustzentrum Rems-Murr für alle Brusterkrankungen, insbesondere aber den Brustkrebs, optimale Behandlungsbedingungen. Entscheidender Vorteil für die Patientinnen ist eine ständige Optimierung der Behandlungskette von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge aufgrund regelmäßiger Kontrollen durch unabhängige Gutachter. Durch die Rezertifizierung stellt das Brustzentrum Rems-Murr seine übergeordnete Rolle als Kompetenzzentrum für Brusterkrankungen in der Region sicher.

"Wir freuen uns sehr über die Rezertifizierung", so Dr. med. Claus-Peter Hartung, stellvertretender Leiter des Brustzentrums Rems Murr. "Sie ist für uns ein Ansporn, auch weiterhin Brustkrebspatientinnen auf höchstem Niveau zu behandeln und zu begleiten!"


Gesprächsrunde Brustkrebs
Rems-Murr-Klinik Waiblingen
Raum „Kleiner Festsaal“, 1. OG
Dienstag, 29. September 2009 • 19 Uhr

und

Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Raum „Welzheimer Wald“, 4. OG
Dienstag, 15. Dezember 2009 • 19 Uhr

In einer offenen Gesprächsrunde gehen unsere Fachärzte auf die Diagnose, Therapie und Nachsorge bei Brustkrebs ein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Brustkrebs – Prävention und Früherkennung
Rems-Murr-Klinik Waiblingen
Festsaal (1. OG)
Donnerstag, 08. Oktober 2009 • 19 Uhr

• Was können Frauen tun, um das Erkrankungsrisiko zu reduzieren?
• Welche Früherkennungsmöglichkeiten gibt es?
• Der AOK-Mehrwert im Rahmen der Brustkrebsprävention

Referenten:
Dr. Gerhard Nohe, Leiter Brustzentrum Rems-Murr
Dr. Claus-Peter Hartung, Stv. Leiter Brustzentrum Rems-Murr
Christiane Bauer, Sozialer Dienst der AOK

Mit Unterstützung der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr


Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr

Samstag, 18.07.2009, 11 - 17 Uhr
Rems-Murr-Klinik Schorndorf

Programm

Wir möchten Ihnen in Fachvorträgen unser Leistungsspektrum vorstellen und Sie über aktuelle Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren. Das Rahmenprogramm bietet Ihnen darüber hinaus Angebote rund Mode und Kosmetik.

11.00 Uhr: Begrüßung / Neue Entwicklungen im Brustzentrum Rems-Murr
Dr. G. Nohe, Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Chefarzt Frauenklinik/RMK Schorndorf

11.45 Uhr: Screeninguntersuchung Brustkrebs
Dr. med. C. Görner, Facharzt für Diagnostische Radiologie, Zentrale Radiologische Abteilung/Klinikum Schwäbisch Gmünd und programmverantwortlicher Arzt der Screeningregion 3 Baden-Württemberg

12.30 Uhr: Homöopathie in der Komplementärtherapie
K. Weichert, Fachärztin Frauenklinik/RMK Schorndorf

13.15 Uhr: Nebenwirkungen der Krebstherapie, was kann man tun?
(Hand-Fuß-Syndrom, Fatigue)
K. Weichert, Fachärztin Frauenklinik/RMK Schorndorf

14.00 Uhr Workshop "Perücken und Accessoires als Haarersatz"
mit dem Team Friseur Kai Schäftlmaier aus Winnenden

15.00 Uhr Modenschau der Firma Anita mit Prothesenmiedern und Prothesenbademoden
Präsentiert von Sanitätshaus Gunser (Schorndorf, Waiblingen, Endersbach, Plochingen) und Orthopädietechnik Krüger / Sanitätshaus Berg (Schorndorf, Fellbach, Asperg)

16.00 Uhr: Nachsorge bei Brustkrebs
Dr. med. Michael Wöhr, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie/Plüderhausen

Ergänzend zum Programm

• Ausstellung von Herstellern medizinischer Produkte
• Möglichkeiten zum Gespräch mit Selbsthilfegruppen
• Kostenlose Snacks und Kuchen im Café Entrée

Persönlicher Dialog ist uns wichtig – unsere Fachärzte stehen Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlicher Unterstützung von
biosyn Arzneimittel GmbH
GlaxoSmithKlink GmbH & Co. KG
Roche Pharma AG
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH


Gesprächsrunde Brustkrebs

Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Raum „Welzheimer Wald“, 4. OG
Dienstag, 26. Mai 2009 • 19 Uhr

In einer offenen Gesprächsrunde geht Frau Dr. Weichert auf die Diagnose, Therapie, Nachsorge und insbesondere die Komplementäre Medizin bei Brustkrebs ein. Wichtig ist ebenfalls die Frage der (psychischen) Unterstützung nach Ende der Therapie. Unterstützt wird Frau Dr. Weichert bei diesem Thema durch eine Vertreterin der Selbsthilfegruppe Urbach.

Referentin:
Dr. med. Kerstin Weichert,
Fachärztin Frauenklinik/RMK Schorndorf
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr

Samstag, 28.03.2009, 13 - 16 Uhr
Rems-Murr-Klinik Waiblingen

Wir möchten in Fachvorträgen unser Leistungsspektrum vorstellen und über aktuelle Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren.

Vorträge im Überblick

13.00 Uhr
Prävention von Brustkrebs
Dr. med. S. Herschlein, Oberarzt Medizinische Klinik/RMK Waiblingen

13.45 Uhr
Früherkennung / Screening von Brustkrebs
Dr. med. Claus Görner, Facharzt für Diagnostische Radiologie, Zentrale Radiologische Abteilung/Klinikum Schwäbisch Gmünd und Screeningregion 3 Baden-Württemberg programmverantwortlicher Arzt

14.30 Uhr
Brusterkrankungen, die zu Brustkrebs führen können
E. Sulea, Oberärztin Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie /RMK Waiblingen

15.15 Uhr
Familiärer Brustkrebs und das damit verbundene Risiko
Dr. med. C.-P. Hartung, Stv. Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Ltd. Oberarzt Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie /RMK Waiblingen

Ergänzend zum Programm

Angebote zum Thema Frisuren und Kosmetik
Ausstellung von Herstellern medizinischer Produkte
Möglichkeiten zum Gespräch mit Selbsthilfegruppen
Snacks und Kuchen im Café Entrée

Persönlicher Dialog ist uns wichtig – unsere Fachärzte stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Hier können Sie das Programm herunterladen pdf (380 KB)


Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr
 

Nach unserem erfolgreichen Patientinnentag im vergangenen Juli in der Rems-Murr-Klinik Backnang lädt das zertifizierte Brustzentrum Rems-Murr am Samstag,
29. November 2008 betroffene Frauen, Angehörige und alle Interessierte in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu einem Informationstag rund um das Thema Brustkrebs in die Rems-Murr-Klinik Schorndorf ein.

Die Besucherinnen und Besucher können sich in Fachvorträgen über verschiedene Themen wie Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge bis hin zu aktuellen medizinischen Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren.
Außerdem haben die Besucherinnen die Möglichkeit, intensive Beratungsgespräche mit den Fachärzten des Brustzentrums Rems-Murr vor Ort zu führen. Die Fachärzte stehen für alle Fragen gerne zur Verfügung.

Vorträge im Überblick

11.00 Uhr: Einführung / Aktuelle Entwicklungen im Brustzentrum
Dr. med. G. Nohe, Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Chefarzt
Frauenklinik/RMK Schorndorf

12.00 Uhr: Nachsorgekonzept – Kooperation zwischen Klinik und niedergelassenen Kollegen
Dr. med. M. Schröter, Gynäkologe/Beutelsbach

13.00 Uhr: Sono-Diagnostik im Rahmen der Brustsprechstunde
Dr. med. M. Burkhardt, Oberarzt Frauenklinik/RMK Schorndorf

14.00 Uhr: Screening-Untersuchungen im Rems-Murr-Kreis
Dr. med. Wolfgang Stern, Radiologe/Schorndorf

15.30 Uhr: Unterstützende und ergänzende Therapiemöglichkeiten bei Brusterkrankungen
Dr. med. K. Weichert, Ärztin Frauenklinik/RMK Schorndorf


Ergänzend zum Programm
Angebote zum Thema Frisuren und Kosmetik
Ausstellung von Herstellern medizinischer Produkte
Möglichkeiten zum Gespräch mit Selbsthilfegruppen
Snacks und Kuchen im Café Entrée


Unsere Veranstaltung wird unterstützt von:
AMGEN GmbH
biosyn Arzneimittel GmbH
Friseur Kai Schäftlmeier 
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG 
Janssen-Cilag GmbH
Mentor Deutschland GmbH
Orthopädietechnik Krüger GmbH
Sanitätshaus Gunser GmbH
Selbsthilfegruppe Urbach
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH



Erfolgreicher Patientinnentag an der Rems-Murr-Klinik Backnang


Erfolgreicher Patientinnentag an der Rems-Murr-Klinik Backnang

Am Samstag, 19. Juli 2008 lud das Brustzentrum Rems-Murr betroffene Frauen, Angehörige und alle Interessierte zu einem Informationstag rund um das Thema Brustkrebs in die Rems-Murr-Klinik Backnang ein.

Mit großem Interesse verfolgten die die Besucherinnen und Besucher die Fachvorträge zu verschiedenen Themen von der Diagnostik über Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge bis hin aktuellen medizinischen Entwicklungen rund um Brusterkrankungen. Auch der persönliche Dialog kam nicht zu kurz: Die Fachärzte des Brustzentrums Rems-Murr standen für alle Fragen der Patientinnen gerne zur Verfügung.

Parallel dazu präsentierten sich Sanitätshäuser, Pharmaunternehmen, Selbsthilfe- und Sportgruppen sowie ein Perückenspezialist.

Die positive Resonanz hat gezeigt, dass der Patientinnentag eine erfolgreiche Veranstaltung war und ein wichtige "Kontaktbörse" für Patientinnen, Angehörige, Klinikmitarbeiter/innen und Kooperationspartner ist und auch in Zukunft sein wird.




Fachvorträge

11:00 Uhr „Wozu brauchen wir ein Brustzentrum?“
Dr. Gerhard Nohe, Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Chefarzt Frauenklinik/RMK Schorndorf

12:00 Uhr „Die brusterhaltende Therapie und primär rekonstruktive Verfahren des Mammacarzinoms"
Dr. Lutz May, Chefarzt Frauenklinik/RMK Backnang

13:00 Uhr „Neue Medikamente in der Therapie des Brustkrebs“
Dr. Michael Burkhardt, Oberarzt Frauenklinik/RMK Schorndorf

14:00 Uhr „Vorbeugen? Screening bei Mammacarzinom“
Dr. Claus-Peter Hartung, Stv. Leiter des Brustzentrums Rems-Murr und Ltd. Oberarzt Frauenklinik/RMK Waiblingen

15:00 Uhr „Komplementärmedizin bei Brusterkrankungen“
Kerstin Weichert, Ärztin Frauenklinik/RMK Schorndorf

Ergänzend zum Programm gibt es Möglichkeiten zum Gespräch mit Selbsthilfegruppen, Ausstellung von Herstellern medizinischer Produkte sowie verschiedene Angebote zum Thema Frisuren und Kosmetik.

Patientinnentagpdf (100 KB)



Brustzentrum Rems-Murr weist erneut Qualität nach und verzeichnet steigende Patientenzahlen

Die Behandlung von Brustkrebspatientinnen hat in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Dies liegt nicht nur am Einsatz neu entwickelter Medikamente, die gezielt und effektiv Tumorzellen angreifen, sondern auch an der Kooperation der unterschiedlichen medizinischen Fachgebiete in einem Brustzentrum.

Dem Brustzentrum Rems-Murr wurde jetzt erneut attestiert, dass es kontinuierlich gute Arbeit leistet und die Diagnose, Therapie und Nachbehandlung bei Brustkrebserkrankungen nach europaweit festgeschriebenen Standards erfüllt. Die unabhängigen Auditoren haben bei der systematischen Überprüfung den hohen Standard im Rems-Murr-Kreis immer wieder anerkennend erwähnt und schließlich eine Bewertung mit der Note „summa cum laude" erteilt.

Dr. Gerhard Nohe, Leiter des Brustzentrums Rems-Murr, ist über die erfolgreiche Re-Zertifizierung erfreut und wertet es als Bestätigung für die kontinuierlich gute Arbeit der beteiligten Bereiche. Besonders hebt er die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Brustzentrum hervor. „Für jede Patientin werden im Expertenkreis Diagnostik, operative Maßnahmen und die Medikamententherapie in einer interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen“. Die fachübergreifenden Tumorkonferenzen finden wöchentlich statt. Dabei wird gemeinsam mit den Gynäkologen, Brustoperateuren, Radiologen, Strahlentherapeuten, Pathologen und internistischen Onkologen die jeweilige Erkrankung der Patientinnen besprochen und eine gemeinsame Empfehlung für die optimale Behandlung individuell festgelegt. Durch die regelmäßige Anwesenheit niedergelassener Fachärzte ist auch die Vernetzung stationärer mit ambulanter Therapie und Versor-gung gewährleistet.

Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert von den zertifizierten Brustzentren, dass diese ihre Arbeit auf Grundlage international anerkannter Richtlinien (zum Beispiel Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001) organisieren und kontinuierlich optimieren. Die Organisationsstruktur und die Optimierung von Diagnostik und Behandlung werden jährlich im Rahmen eines Überwachungsaudits durch staatlich zugelassene Gesellschaften überprüft. Daneben steht alle drei Jahre die Zertifizierung selbst auf dem Prüfstand.



Onkologischer Informationsabend

Auf der Suche nach Gesundheit, Wohlbefinden und Ausgeglichenheit stoßen immer mehr Menschen auf die Lehren und Übungen des Yoga. Dass regelmäßiges Üben von Asana (Körperübungen des Yoga) das Wohlbefinden deutlich verbessern kann, bemerkt der Yogapraktizierende oft schon nach einigen wenigen Übungseinheiten. Obwohl manche Bewegungsformen einige Übung erfordern, ist Yoga nicht nur für wenige besonders Begabte geeignet, sondern, evtl. unter Aufsicht eines erfahrenen Lehrers, auch für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit erlernbar.

Durch die Dehnungen und Streckbewegungen, verbunden mit längeren ruhigen Phasen wird die Lebensenergie (Prana, im chinesischen als Chi bekannt), in ihrem Fluss sehr stark angeregt. Viele kleinere Störungen des Wohlbefindens verschwinden bei regelmäßiger Yogapraxis häufig von selbst, indem Blockaden im Energiesystem durch die Übungen aufgelöst werden. Darüber hinaus haben Yogaübungen sehr positive Wirkungen auf den Bewegungsapparat.

Wir laden ein zu dem Thema:
Unterstützende Therapie mit Yoga bei Krebs

Referent
Herr Chatterjee, Yogalehrer (Universität Kalkutta)
(Es werden evtl. auch ein paar Übungen demonstriert. Wer eine Yogamatte hat, kann sie mitbringen).

Termin und Ort
Dienstag, 13. November 2007 um 19.00 Uhr
im Festsaal des Kreiskrankenhauses Waiblingen

Zielgruppe
Patienten, Mitarbeiter und alle, die sich für das Thema interessieren

Ansprechpartner
E. Sulea, Oberärztin
Gynäkologie und Geburtshilfe
Brustzentrum Rems-Murr-Kliniken
Kreiskrankenhaus Waiblingen
esulea@khrmk.de



Informationsabend für unsere Patientinnen

Im Sinne des Ganzheitsprinzips der Naturheilkunde versucht die Bioenergetik, Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen, damit die Lebensenergie, auch Bioenergie genannt, erhöht wird und ungehindert durch den ganzen Körper strömt. Das fördert die Gesundheit und die Lebensfreude und lässt die Fülle der Lebensmöglichkeiten erkennen und ausnutzen.

Wir laden ein zu dem Thema:
Bioenergetik als Zusatz und Ergänzungsbehandlung in der Krebstherapie

Referent:
Hartmut Fraas
Metaphysiker
Deutsches Ausbildungszentrum für angewandte Bioenergetik
High-Tech Klinik Nürnberg

Termin und Ort:
Am Dienstag, den 18.09.2007 um 19.00 Uhr
Kreiskrankenhaus Schorndorf
Schlichtener Str. 105
Festsaal




MRT bei der Diagnose des Mammakarzinoms immer bedeutsamer


Neben der Mammographie gewinnt auch die Magnetresonanztomographie (MRT) immer mehr an Bedeutung. Sie ist das derzeit treffsicherste Verfahren beim Aufspüren von Tumorherden in der Brust. Insbesondere bei Hochrisikopatientinnen sowie in der Krebsnachsorge - bei der Unterscheidung von Narbengewebe und neuem Tumor - hat sich die MRT zunehmend etabliert. Diese Entwicklung haben Radiologen aus aller Welt auf dem MRT-Symposium in Garmisch-Partenkirchen bestätigt.

Eine zentrale Bedeutung kommt der MRT neben der Früherkennung bei Frauen mit familiär bedingtem Brustkrebsrisiko auch in der Krebsnachsorge zu. "Wenn es um die Unterscheidung von Operationsnarbe und neuem Tumor geht, stoßen Mammographie und Ultraschall häufig an ihre Grenzen. Mit der MRT dagegen lässt sich mit hoher Präzision erkennen, ob ein neuer Krebsherd entstanden ist", so Dr. Claudia Perlet, Oberärztin und Spezialistin für Mammadiagnostik am Institut für Klinische Radiologie des Klinikums der Universität München.

Daneben kommt die MRT in jüngster Zeit auch zunehmend vor dem operativen Eingriff zum Einsatz. Häufig wird so ein weiterer Tumor aufgespürt - eine für die anschließende Operationsplanung entscheidende Erkenntnis. "Vor einer Brustoperation sollte bei eingeschränkter mammographischer und sonographischer Beurteilbarkeit grundsätzlich eine MRT gemacht werden, damit wirklich alle Krebsherde erkannt und in einem einzigen Eingriff entfernt werden können. Das erspart der Patientin nicht nur eine zusätzliche Operation, sondern auch unnötige psychische Belastungen", erläutert Dr. Perlet.

Quelle: Klinikum der Universität München



Familiärer Brustkrebs und Brustkrebs-Zweittumor

Brustkrebspatientinnen, deren direkte Angehörige – wie zum Beispiel Mutter oder Schwester – ebenfalls von der Krankheit betroffen sind, haben ein besonders hohes Risiko, an einem zweiten, unabhängig entstandenen Brustkrebs zu erkranken. Epidemiologen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum errechneten diesen Zusammenhang anhand von Daten des schwedischen Familienkrebsregisters. Während familiär gehäuft auftretender Brustkrebs genetische Ursachen hat, wird bei der Rezidivneigung von einer epigenetischen Ursache ausgegangen, die das Risiko für die Angehörigen nicht beeinflusst. Unter epigenetischen Faktoren wird die Bindung von Methylgruppen an bestimmte Bausteine der Gene verstanden.
Betrachteten die Wissenschaftler Brustkrebspatientinnen mit familiärer Belastung, so fanden sie ein um den Faktor 5,48 erhöhtes Risiko für ein zweites Auftreten eines Mammakarzinoms. "Die genetische Beratung von Brustkrebspatientinnen sollte die neuen Daten auf jeden Fall berücksichtigen, besonders bei Frauen mit familiärer Belastung ist das Risiko für einen Zweittumor in der Brust sehr hoch", rät Professor Dr. Kari Hemminki. "Wir gehen davon aus, dass das tatsächliche Risiko noch deutlich höher liegt: Unsere Untersuchung erfasst nur Zweittumoren in der anderen, noch nicht betroffenen Brust."

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum




Bundesweites Screening bis Mitte 2007

Wenn Brustkrebs in einem frühen Stadium entdeckt wird, kann er gut behandelt und besser geheilt werden. Die Früherkennungsuntersuchung, das so genannte Mammographie-Screening, soll bis Mitte 2007 Schritt für Schritt allen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Deutschland zugänglich gemacht werden.
Das Mammographie-Screening findet bereits heute in ausgewählten Regionen alle zwei Jahre statt und ist ein zusätzliches Angebot zur regelmäßigen jährlichen Vorsorge. Ein wichtiges Instrument zur Früherkennung von Brustkrebs ist die Mammographie-Aufnahme: Dabei wird die Brust geröntgt, so dass Veränderungen des Brustgewebes gut sichtbar gemacht werden können. Bereits im Juni 2002 hat der Bundestag daher die Einführung eines flächendeckenden Mammographie-Screenings für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nach den europäischen Leitlinien beschlossen.
Die Untersuchung ist für Frauen kostenfrei. Die Anforderungen an Qualität und Sicherheit der Untersuchungen entsprechen den höchsten medizinischen Standards. So werden die Screening-Ärzte und das gesamte Personal der Screening-Einheiten ausführlich geschult und laufende Kontrollen durchgeführt.

Kontakt:
Zentrale Stelle Mammographie-Screening
Gutenbergstraße 4
76532 Baden-Baden
Internet: www.mammascreen-bw.de




Spätfolgen von Brustkrebs

Nach einer erfolgreichen Behandlung von Brustkrebs sind die Patientinnen noch lange nicht gesund. Epidemiologen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben in einer Studie an über 300 betroffenen Frauen belegt, welche Ursachen für die verringerte Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen ein Jahr nach der Krebsdiagnose tatsächlich verantwortlich sind. Vor allem die Fatigue mindert das Wohlbefinden der Betroffenen.

Welche Faktoren beeinflussen das Leben nach einer Brustkrebstherapie?
Diese Frage betrachteten die Epidemiologen um Dr. Volker Arndt in der Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung unter zwei Blickwinkeln: Die Forscher untersuchten objektive Faktoren wie Alter und Schulbildung der Patientinnen und subjektive Beschwerden wie Schmerzen und Erschöpfung. Sie zeigten, dass nur drei der objektiven Faktoren das Wohlbefinden der Betroffenen bestimmten. Dazu gehörten das Alter der Patientin, wie weit der Tumor bei Diagnose fortgeschritten war und ob zusätzliche Erkrankungen vorlagen. Die Art der operativen Therapie - brusterhaltend oder brustamputierend - wirkte sich erstaunlicherweise nur auf ausgewählte Bereiche der Lebensqualität aus. Die Vorteile der brusterhaltenden Behandlung schienen in erster Linie darin zu liegen, dass die Patientinnen nach der Therapie besser mit ihrem Körperbild zurechtkamen.

Körperliche Beschwerden sind therapierbar
"Das Tumorstadium und das Alter der Patientin sind durch den Arzt nicht veränderbar", sagt Arndt. "Die körperlichen Beschwerden wie die Fatigue kann der Arzt jedoch behandeln." Der Mediziner ist überzeugt, dass die Fatigue einen wichtigen Schlüssel für das Wohlergehen der Betroffenen darstellt. Die Bezeichnung "Fatigue" stammt von dem französischen Wort für "Müdigkeit, Mattigkeit und Anstrengung". Im Deutschen gibt es kein einzelnes Wort, das die verschiedenen Seiten dieses Zustands zugleich beschreibt. "Die Patientinnen fühlen sich während und noch Monate nach einer Krebsbehandlung über das normale Maß erschöpft, antriebslos und niedergeschlagen", weiß der Epidemiologe aus Gesprächen mit Betroffenen. Die ungenaue Definition macht die Suche nach den Ursachen der Fatigue schwierig. Möglicherweise ruft die Tumorerkrankung selbst oder eine begleitende Chemotherapie die Erschöpfung hervor. Sicher ist, dass es viele Auslöser gibt, die oft gleichzeitig wirken. "Die Untersuchungen der Folgen von Krebs wie der Fatigue stehen erst am Anfang und noch gibt es wenig Behandlungsmöglichkeiten", erläutert Volker Arndt. Um die Spätfolgen wirkungsvoll behandeln zu können, müssen sie stärker ins Bewusstsein rücken. Voraussetzungen dafür sind, ihre Ursachen aufzuklären und effektive Therapieansätze zu finden.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg




Medikamenten-Müdigkeit bei Brustkrebs-Patientinnen


Mehr als die Hälfte aller Brustkrebs-Patientinnen gibt zu, dass sie ihre Medikamente nicht entsprechend der Verschreibung eingenommen hat.
Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage gekommen, die britische Wissenschaftler der University of Sussex durchgeführt haben. Die meisten Frauen haben demnach einfach vergessen, ihre Medikamente zu nehmen. Andere entschieden sich bewusst, sie ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zu verwenden. Die Gründe für dieses Verhalten reichen von Schwierigkeiten beim Schlucken der Tabletten und Problemen mit den Nebenwirkungen bis hin zu der Tatsache, dass die Medikamente permanent an die Krankheit erinnerten.
Die Behandlung von Brustkrebs besteht normalerweise aus einer Kombination von chirurgischem Eingriff, Strahlenbehandlung und Chemotherapie. Vielfach folgt darauf die Einnahme einer täglichen Hormontablette oder eine monatliche Injektion für die Dauer von bis zu fünf Jahren.

Häufigster Grund: Vergesslichkeit
72 der befragten Frauen erklärten, dass es Zeiten gegeben habe, in denen sie ihre Medikamente nicht eingenommen hatten. 60 gaben als Grund dafür an, es einfach vergessen zu haben. 12 hatten die Medikamente zeitweise bewusst abgesetzt. Die leitende Wissenschaftlerin Louise Atkins betonte, dass diese Forschungsergebnisse Besorgnis erregend seien, da die Disziplin bei der Einnahme der Medikamente die Effektivität der Behandlung beeinflussen könne. "Wenn wir die Gründe der Frauen besser verstehen, warum sie ihre Medikamente nicht einnehmen, dann können wir ihnen auch leichter helfen, diese Schwierigkeiten zu überwinden."

Quelle: European Journal of Cancer




Grünes Licht für Aromastasehemmer

Mehr als 30 Jahre nach der Einführung des Antiöstrogens steht Frauen mit Brustkrebs nun eine noch effektivere Therapiemöglichkeit zur Verfügung. Verschiedene große Studien belegen die Wirksamkeit der Aromatasehemmer. Darunter die größte jemals durchgeführte Brustkrebsstudie. Hier zeigte sich, dass ein Aromatasehemmer das Risiko, dass der Brustkrebs auftritt oder dass Fernabsiedelungen entstehen gesichert senken konnte. Zudem senkte der Aromatasehemmer das Tumorrisiko in der anderen Brust um mehr als die Hälfte.
Diese Ergebnisse haben das britische „National Institute for Health and Clinical Excellence“ (NICE) dazu bewogen, ihre Brustkrebs-Leitlinien zu überarbeiten. Demnach lösen künftig Aromatasehemmer das Antiöstrogen als Standardbehandlung nach der operativen Tumor-Entfernung ab.

Aromatasehemmer leiten neue Therapie-Ära ein
„ Diese NICE-Entscheidung läutet eine neue Ära der Behandlung bei Brustkrebspatientinnen ein, die ihre Wechseljahre bereits hinter sich gebracht haben und von einem hormonsensiblen Brustkrebs im Frühstadium betroffen sind“, unterstreicht Prof. Mike Baum, emeritierter Professor der Universität London. Aromatasehemmer könnten zum neuen Goldstandard in der Brustkrebstherapie avancieren und die Sterblichkeitsraten in England weiter reduzieren.
Wichtig ist der frühe Therapiebeginn nach der operativen Entfernung des Tumors. Denn in den ersten zwei Jahren nach Diagnose ist das Risiko, dass der Brustkrebs wieder auftritt, am größten.
Die NICE-Empfehlungen heben zudem die Rolle der Patientinnen in der Therapieentscheidung hervor. Der behandelnde Arzt sollte sie über alle Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten aufklären und zusammen mit ihr die Therapie wählen, die für sie die beste ist.
Die endgültigen Leitlinien der NICE werden voraussichtlich im November 2006 herausgegeben.

Quelle: National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE)


Sport nach Krebs

Bewegung und Sport tragen nach einer Krebserkrankung zu einer besseren körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit bei. Positiv erlebte Aktivität und gesteigerte körperliche Fitness können die Behandlungsfolgen der Erkrankung deutlich mildern. Selbstheilungskräfte werden unterstützt und der Weg zurück in den Alltag und Beruf fällt leichter. Im Rems-Murr-Kreis hat jetzt die DAK Waiblingen in Kooperation mit dem VfL Waiblingen und dem Deutschen Ganzheitlichen Krebszentrum (DGK) ein neues Programm speziell für Tumorpatientinnen und -patienten aufgelegt.

Im Mai 2007 starten in Remshalden-Buoch zwei Kurse "Nordic Walking"

7x Nordic Walking
Nachsorge für Tumorpatientinnen und -patienten .

Grundkurs I:
Termine: dienstags ab 22.05.2007     7x von 10:15 Uhr bis 11:15 Uhr
Treffpunkt: Rundsporthalle Waiblingen
Leiterin: Gerina Maria Rebstein, Physiotherapeutin und
medizinische Nordic Walking Trainerin
Gebühr: 60,00 EUR
(Kursgebühr wird zu 80-100% von den Krankenkassen bezuschusst.)
   
Grundkurs II:
Termine: mittwochs ab 23.05.2007     7x von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz DGK-Zentrumm, Buocher Höhe
Leiterin:

Gerina Rebstein, Physiotherapeutin und medizinische Nordic Walking Trainerin

Gebühr: 60,00 EUR
(Kursgebühr wird zu 80-100% von den Krankenkassen bezuschusst.)

Anmeldung für beide Kurse:
Bei Physio plus, Fronackerstrasse 33-35, 71332 Waiblingen,
Frau Rebstein Tel.: 07151/ 50 25 26 oder Fax: 07151/ 50 20 14

Die Nordic-Walking Stöcke werden für den Grundkurs von Intersport Blessing kostenlos zur Verfügung gestellt.



2. Patientinnentag Brustzentrum

Nach der großen Resonanz des 1. Patientinnentages lädt das Brustzentrum Rems-Murr - als Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Senologie von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert - am Samstag, 21. April 2007 betroffene Frauen, Angehörige und alle Interessierte in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu einem 2. Informationstag rund um das Thema Brustkrebs in das Kreiskrankenhaus Waiblingen ein.

Information und persönlicher Austausch
In Fachvorträgen können sich die Besucherinnen und Besucher zu verschiedenen Themen von der Diagnostik über Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge bis hin zu aktuellen medizinischen Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren. Einen Schwerpunkt bildet die Wirkung von Sport bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Natürlich soll auch der persönliche Dialog nicht zu kurz kommen: die beiden Leiter des Brustzentrum Dr. Gerhard Nohe und Dr. Claus-Peter Hartung stehen für alle Fragen rund um das Thema Brustzentrum Interessierten gerne zur Verfügung. Die Veranstaltung findet im Festsaal und Foyer des Kreiskrankenhaus Waiblingen statt.



Medizinische Fachvorträge

10.00 Uhr
Moderne Mammadiagnostik

Hr. Dr. H.-A. Waidelich, Chefarzt Institut für Radiologie/KH Waiblingen

11.00 Uhr
Psychosoziale und finanzielle Unterstützung

Fr. U. Scholl, Sozialberatung/KH Waiblingen

12.00 Uhr
Begleitende Maßnahmen bei Brustkrebs – Bewegung/Sport

Hr. Dr. A. Walz

14.00 Uhr
Moderne Behandlungsmöglichkeiten

Hr. Dr. C. Karg, Chefarzt Frauenklinik / KH Waiblingen

15.00 Uhr
Alternative Therapien - Komplementärmedizin

Fr. K. Weichert, Ärztin Frauenklinik / KH Schorndorf

16.00 Uhr
Nachsorge – warum und wie?
Fr. E. Sulea, Oberärztin Frauenklinik Waiblingen
Hr. Dr. C.-P. Hartung, ltd. Oberarzt Frauenklinik/KH Waiblingen und stv. Leiter Brustzentrum Rems-Murr

Die Fachvorträge finden im Festsaal des Kreiskrankenhauses Waiblingen statt.

Und außerdem ...
Das umfangreiche Informationsangebot wird ergänzt von einer Ausstellung, bei der sich Selbsthilfegruppen ebenso wie Hersteller von medizinischen Produkten vorstellen.



Verschieden Workshops runden das Spektrum ab:

11.00 - 14.00 Uhr
Workshop 1: Farb- und Stilberatung

Sonja Kämpf, Stylistin
Ort: Schulzimmer

11.00 – 14.00 Uhr
Workshop 2: Perücken und Haarersatz

Frisör Bunk – Carmen Bunk und Julia Bleich; Firma Kerling
Ort: Frisörsalon im KH Waiblingen

11.30 Uhr – 12.30 Uhr
Workshop 3: Informationen zur Selbstuntersuchung der Brust

Oberarzt Hr. Ilias Karatzoglidis, Frauenklinik Waiblingen
Ort: Ambulanz Brustzentrum

14.30 Uhr – 15.30 Uhr
Workshop 4: Offene Fragerunde

Oberarzt Dr. Claus-Peter Hartung, Frauenklinik Waiblingen
Ort: Ambulanz Brustzentrum

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich bei einem Mittagessen oder Snack in der Cafeteria zu stärken. Mitarbeiterinnen des Hauses verkaufen zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe selbstgebackenen Kuchen.


Anschrift
Rems-Murr-Kliniken
Kreiskrankenhaus Waiblingen
Winnender Str. 45
71334 Waiblingen
Telefon: 07151/5006-0
www.brustzentrum-rems-murr.de

Besucherinnen und Besucher des Patientinnentages parken an diesem Tag kostenlos in unserem Parkhaus.

Anzeige Patientinnentag Brustzentrum (pdf - 213 KB)

Plakat Patientinnentag Brustzentrum (pdf - 501 KB)


Patientinnentag Brustzentrum Rems-Murr: großes Interesse am Thema Brustkrebs

Der Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr am 3. Februar 2007 lockte zahlreiche Interessierte in die Lobby des neuen Gesundheitszentrums am Kreiskrankenhaus Schorndorf. Rund 200 Besucherinnen informierten sich an den Infoständen und im Rahmen der medizinischen Fachvorträge über Themen, die von den „Diagnostischen Möglichkeiten von Brusterkrankungen“ über die „Operative Therapie des Mammakarzinoms“ bis zu „neuen“ und „komplementären“ Therapiemöglichkeiten reichten. Der Seminarraum war bei allen Vorträgen bis auf den letzten Platz belegt, im Anschluss bestand die Möglichkeit, Fragen an die Ärzte zu stellen. Im Ausstellungsbereich konnten sich die Frauen bei Sanitätshäusern, Selbsthilfegruppen und Pharmaunternehmen informieren. „Die Resonanz war sehr gut“, freute sich Dr. Gerhard Nohe, Chefarzt der Schorndorfer Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums. Im Rems-Murr-Kreis erkranken jährlich zwischen 350 und 400 Frauen an Brustkrebs. „Unser Ziel ist es, diese Patientinnen wohnortnah optimal zu betreuen“, so Dr. Nohe. Dazu wurde eine Brustsprechstunde als zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Eine wöchentliche Tumorkonferenz, an der das interdisziplinäre Kompetenzteam aus Gynäkologen, Radiologen, Pathologen und Onkologen teilnimmt, gewährleistet eine medizinische Behandlung nach dem aktuellen Stand der Forschung.



Eine weitere Informationsveranstaltung folgt. Wir informieren Sie baldmöglichst über den nächsten Termin.


Schwangerschaft auch nach Krebs möglich

Nach der Chemotherapie, so der Plan der Forscher, wird das Gewebe wieder eingepflanzt. Damit sei eine ganz normale Schwangerschaft ohne künstliche Befruchtung möglich. Der Erfolg der Behandlung sei aber noch nicht abzuschätzen. Derzeit bieten nur einige spezialisierte Kliniken die Behandlung an. Dazu gehört beispielsweise das Kinderwunschzentrum an der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde der Universitätsklinik Mainz, das von Prof. Franz Fischl geleitet wird. Die Entnahme des Eierstockgewebes stellt einen kleinen operativen Eingriff dar, der von den Patientinnen selbst bezahlt werden muss. Er kostet 600 bis 700 Euro.

Eine andere Möglichkeit, eine Unfruchtbarkeit zu verhindern, stellt eine begleitende Antihormon-Therapie dar. Dabei werden mit einem so genannten GnRH-Analogon die Eierstöcke auf Zeit „stillgelegt“ und sind so während der Chemotherapie geschützt. Nach der Chemotherapie wird die GnRH-Analogon-Therapie beendet und viele Frauen können dann wieder normale Hormonwerte erreichen. Nähere Informationen zu diesem Vorgehen sind auf der Internetseite der Initiative „Schutz der Weiblichkeit“ verfügbar.

Quelle: http://www.schutz-der-weiblichkeit.de

 

     
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