![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() ![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aktuelles | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Gesprächsrunde Brustkrebs Ihre Ansprechpartner: Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Zweiter „Runder Tisch“ für Selbsthilfegruppen Gesprächsrunde Brustkrebs Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr Das zertifizierte Brustzentrum Rems-Murr lädt am Samstag, 17. Juli 2010 betroffene Frauen, Angehörige und alle Interessierte in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr zu einem Patientinnentag rund um das Thema Brustkrebs in die Rems-Murr-Klinik Backnang (Krankenpflegeschule) ein. Persönlicher Dialog ist uns wichtig – unsere Fachärzte stehen Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung. Und so kommen Sie zu uns: Gesprächsrunde Brustkrebs Rems-Murr-Klinik Schorndorf Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr Sa., 27.03.2010, 11 - 17 Uhr Wir möchten Ihnen in Fachvorträgen unser Leistungsspektrum vorstellen und Sie über aktuelle Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren. Gesprächsrunde Brustkrebs Rems-Murr-Klinik Waiblingen Erster „Runder Tisch“ für Selbsthilfegruppen Brustzentrum Rems-Murr erfolgreich rezertifiziert Gütesiegel durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Gesellschaft für Senologie an Brustzentrum verliehen Seit 2006 ist das Brustzentrum Rems-Murr ein zertifiziertes Kompetenzzentrum für Senologie, das die Behandlung von Brustkrebspatientinnen auf höchstem medizinischem Niveau garantiert. Im September 2009 wurde das Brustzentrum erfolgreich rezertifiziert. "Alle Bereiche unserer Kliniken, die im Brustzentrum involviert sind, haben ein aufwändiges Prüfverfahren der Deutschen Krebsgesellschaft durchlaufen. Da alle festgelegten Standards bei der Diagnose, Therapie und Nachbehandlung erfüllt werden, hat das Brustzentrum Rems-Murr das Zertifikat erhalten.", so Geschäftsführer Jürgen Winter. Aber wie sieht die Arbeit eines solchen Zentrums aus? Dazu Dr. med. Gerhard Nohe, Leiter des Brustzentrums Rems-Murr: "Zu unseren Aufgaben gehört unter anderem eine regelmäßige interdisziplinäre Tumorkonferenz für betroffene Patientinnen sowie die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern außerhalb der Rems-Murr-Kliniken wie beispielsweise Selbsthilfegruppen. Besonders wichtig ist uns aber vor allem die interdisziplinäre Betreuung der Patientinnen." So schafft das Brustzentrum Rems-Murr für alle Brusterkrankungen, insbesondere aber den Brustkrebs, optimale Behandlungsbedingungen. Entscheidender Vorteil für die Patientinnen ist eine ständige Optimierung der Behandlungskette von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge aufgrund regelmäßiger Kontrollen durch unabhängige Gutachter. Durch die Rezertifizierung stellt das Brustzentrum Rems-Murr seine übergeordnete Rolle als Kompetenzzentrum für Brusterkrankungen in der Region sicher. "Wir freuen uns sehr über die Rezertifizierung", so Dr. med. Claus-Peter Hartung, stellvertretender Leiter des Brustzentrums Rems Murr. "Sie ist für uns ein Ansporn, auch weiterhin Brustkrebspatientinnen auf höchstem Niveau zu behandeln und zu begleiten!" Gesprächsrunde Brustkrebs und Rems-Murr-Klinik Schorndorf In einer offenen Gesprächsrunde gehen unsere Fachärzte auf die Diagnose, Therapie und Nachsorge bei Brustkrebs ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Brustkrebs – Prävention und Früherkennung • Was können Frauen tun, um das Erkrankungsrisiko zu reduzieren? Referenten: Mit Unterstützung der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr Samstag, 18.07.2009, 11 - 17 Uhr Programm Wir möchten Ihnen in Fachvorträgen unser Leistungsspektrum vorstellen und Sie über aktuelle Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren. Das Rahmenprogramm bietet Ihnen darüber hinaus Angebote rund Mode und Kosmetik. 11.00 Uhr: Begrüßung / Neue Entwicklungen im Brustzentrum Rems-Murr 11.45 Uhr: Screeninguntersuchung Brustkrebs 12.30 Uhr: Homöopathie in der Komplementärtherapie 13.15 Uhr: Nebenwirkungen der Krebstherapie, was kann man tun? 14.00 Uhr Workshop "Perücken und Accessoires als Haarersatz" 15.00 Uhr Modenschau der Firma Anita mit Prothesenmiedern und Prothesenbademoden Ergänzend zum Programm • Ausstellung von Herstellern medizinischer Produkte Persönlicher Dialog ist uns wichtig – unsere Fachärzte stehen Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung. Rems-Murr-Klinik Schorndorf In einer offenen Gesprächsrunde geht Frau Dr. Weichert auf die Diagnose, Therapie, Nachsorge und insbesondere die Komplementäre Medizin bei Brustkrebs ein. Wichtig ist ebenfalls die Frage der (psychischen) Unterstützung nach Ende der Therapie. Unterstützt wird Frau Dr. Weichert bei diesem Thema durch eine Vertreterin der Selbsthilfegruppe Urbach. Referentin:
Samstag, 28.03.2009, 13 - 16 Uhr Wir möchten in Fachvorträgen unser Leistungsspektrum vorstellen und über aktuelle Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren. Vorträge im Überblick 13.00 Uhr 13.45 Uhr 14.30 Uhr 15.15 Uhr Ergänzend zum Programm Angebote zum Thema Frisuren und Kosmetik Persönlicher Dialog ist uns wichtig – unsere Fachärzte stehen für Fragen gerne zur Verfügung. Hier können Sie das Programm herunterladen pdf (380 KB) Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr Die Besucherinnen und Besucher können sich in Fachvorträgen über verschiedene Themen wie Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge bis hin zu aktuellen medizinischen Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren. Vorträge im Überblick 12.00 Uhr: Nachsorgekonzept – Kooperation zwischen Klinik und niedergelassenen Kollegen 13.00 Uhr: Sono-Diagnostik im Rahmen der Brustsprechstunde 14.00 Uhr: Screening-Untersuchungen im Rems-Murr-Kreis 15.30 Uhr: Unterstützende und ergänzende Therapiemöglichkeiten bei Brusterkrankungen
Erfolgreicher Patientinnentag an der Rems-Murr-Klinik Backnang Erfolgreicher Patientinnentag an der Rems-Murr-Klinik Backnang Am Samstag, 19. Juli 2008 lud das Brustzentrum Rems-Murr betroffene Frauen, Angehörige und alle Interessierte zu einem Informationstag rund um das Thema Brustkrebs in die Rems-Murr-Klinik Backnang ein. Mit großem Interesse verfolgten die die Besucherinnen und Besucher die Fachvorträge zu verschiedenen Themen von der Diagnostik über Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge bis hin aktuellen medizinischen Entwicklungen rund um Brusterkrankungen. Auch der persönliche Dialog kam nicht zu kurz: Die Fachärzte des Brustzentrums Rems-Murr standen für alle Fragen der Patientinnen gerne zur Verfügung. Parallel dazu präsentierten sich Sanitätshäuser, Pharmaunternehmen, Selbsthilfe- und Sportgruppen sowie ein Perückenspezialist. Die positive Resonanz hat gezeigt, dass der Patientinnentag eine erfolgreiche Veranstaltung war und ein wichtige "Kontaktbörse" für Patientinnen, Angehörige, Klinikmitarbeiter/innen und Kooperationspartner ist und auch in Zukunft sein wird.
11:00 Uhr „Wozu brauchen wir ein Brustzentrum?“ 12:00 Uhr „Die brusterhaltende Therapie und primär
rekonstruktive Verfahren des Mammacarzinoms" 13:00 Uhr „Neue Medikamente in der Therapie
des Brustkrebs“ 14:00 Uhr „Vorbeugen? Screening bei Mammacarzinom“ 15:00 Uhr „Komplementärmedizin bei Brusterkrankungen“ Ergänzend zum Programm gibt es Möglichkeiten
zum Gespräch mit Selbsthilfegruppen, Ausstellung von Herstellern
medizinischer Produkte sowie verschiedene Angebote zum Thema Frisuren
und Kosmetik.
Die Behandlung von Brustkrebspatientinnen hat in den vergangenen Jahren
deutliche Fortschritte gemacht. Dies liegt nicht nur am Einsatz neu entwickelter
Medikamente, die gezielt und effektiv Tumorzellen angreifen, sondern
auch an der Kooperation der unterschiedlichen medizinischen Fachgebiete
in einem Brustzentrum. Onkologischer Informationsabend Auf der Suche nach Gesundheit, Wohlbefinden und
Ausgeglichenheit stoßen
immer mehr Menschen auf die Lehren und Übungen des Yoga. Dass regelmäßiges Üben
von Asana (Körperübungen des Yoga) das Wohlbefinden deutlich
verbessern kann, bemerkt der Yogapraktizierende oft schon nach einigen
wenigen Übungseinheiten. Obwohl manche Bewegungsformen einige Übung
erfordern, ist Yoga nicht nur für wenige besonders Begabte geeignet,
sondern, evtl. unter Aufsicht eines erfahrenen Lehrers, auch für ältere
Menschen oder Personen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit
erlernbar. Wir laden ein zu dem Thema: Informationsabend für unsere Patientinnen Im Sinne des Ganzheitsprinzips der Naturheilkunde versucht die Bioenergetik, Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen, damit die Lebensenergie, auch Bioenergie genannt, erhöht wird und ungehindert durch den ganzen Körper strömt. Das fördert die Gesundheit und die Lebensfreude und lässt die Fülle der Lebensmöglichkeiten erkennen und ausnutzen. Wir laden ein zu dem Thema: Bioenergetik als Zusatz und Ergänzungsbehandlung in der Krebstherapie Referent: Hartmut Fraas Metaphysiker Deutsches Ausbildungszentrum für angewandte Bioenergetik High-Tech Klinik Nürnberg Termin und Ort: Am Dienstag, den 18.09.2007 um 19.00 Uhr Kreiskrankenhaus Schorndorf Schlichtener Str. 105 Festsaal MRT bei der Diagnose des Mammakarzinoms immer bedeutsamer Neben der Mammographie gewinnt auch die Magnetresonanztomographie (MRT) immer mehr an Bedeutung. Sie ist das derzeit treffsicherste Verfahren beim Aufspüren von Tumorherden in der Brust. Insbesondere bei Hochrisikopatientinnen sowie in der Krebsnachsorge - bei der Unterscheidung von Narbengewebe und neuem Tumor - hat sich die MRT zunehmend etabliert. Diese Entwicklung haben Radiologen aus aller Welt auf dem MRT-Symposium in Garmisch-Partenkirchen bestätigt. Eine zentrale Bedeutung kommt der MRT neben der Früherkennung bei Frauen mit familiär bedingtem Brustkrebsrisiko auch in der Krebsnachsorge zu. "Wenn es um die Unterscheidung von Operationsnarbe und neuem Tumor geht, stoßen Mammographie und Ultraschall häufig an ihre Grenzen. Mit der MRT dagegen lässt sich mit hoher Präzision erkennen, ob ein neuer Krebsherd entstanden ist", so Dr. Claudia Perlet, Oberärztin und Spezialistin für Mammadiagnostik am Institut für Klinische Radiologie des Klinikums der Universität München. Daneben kommt die MRT in jüngster Zeit auch zunehmend vor dem operativen Eingriff zum Einsatz. Häufig wird so ein weiterer Tumor aufgespürt - eine für die anschließende Operationsplanung entscheidende Erkenntnis. "Vor einer Brustoperation sollte bei eingeschränkter mammographischer und sonographischer Beurteilbarkeit grundsätzlich eine MRT gemacht werden, damit wirklich alle Krebsherde erkannt und in einem einzigen Eingriff entfernt werden können. Das erspart der Patientin nicht nur eine zusätzliche Operation, sondern auch unnötige psychische Belastungen", erläutert Dr. Perlet. Quelle: Klinikum der Universität München Familiärer Brustkrebs und Brustkrebs-Zweittumor Brustkrebspatientinnen, deren direkte Angehörige – wie zum Beispiel Mutter oder Schwester – ebenfalls von der Krankheit betroffen sind, haben ein besonders hohes Risiko, an einem zweiten, unabhängig entstandenen Brustkrebs zu erkranken. Epidemiologen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum errechneten diesen Zusammenhang anhand von Daten des schwedischen Familienkrebsregisters. Während familiär gehäuft auftretender Brustkrebs genetische Ursachen hat, wird bei der Rezidivneigung von einer epigenetischen Ursache ausgegangen, die das Risiko für die Angehörigen nicht beeinflusst. Unter epigenetischen Faktoren wird die Bindung von Methylgruppen an bestimmte Bausteine der Gene verstanden. Betrachteten die Wissenschaftler Brustkrebspatientinnen mit familiärer Belastung, so fanden sie ein um den Faktor 5,48 erhöhtes Risiko für ein zweites Auftreten eines Mammakarzinoms. "Die genetische Beratung von Brustkrebspatientinnen sollte die neuen Daten auf jeden Fall berücksichtigen, besonders bei Frauen mit familiärer Belastung ist das Risiko für einen Zweittumor in der Brust sehr hoch", rät Professor Dr. Kari Hemminki. "Wir gehen davon aus, dass das tatsächliche Risiko noch deutlich höher liegt: Unsere Untersuchung erfasst nur Zweittumoren in der anderen, noch nicht betroffenen Brust." Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum Bundesweites Screening bis Mitte 2007 Wenn Brustkrebs in einem frühen Stadium entdeckt wird, kann er gut behandelt und besser geheilt werden. Die Früherkennungsuntersuchung, das so genannte Mammographie-Screening, soll bis Mitte 2007 Schritt für Schritt allen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Deutschland zugänglich gemacht werden. Das Mammographie-Screening findet bereits heute in ausgewählten Regionen alle zwei Jahre statt und ist ein zusätzliches Angebot zur regelmäßigen jährlichen Vorsorge. Ein wichtiges Instrument zur Früherkennung von Brustkrebs ist die Mammographie-Aufnahme: Dabei wird die Brust geröntgt, so dass Veränderungen des Brustgewebes gut sichtbar gemacht werden können. Bereits im Juni 2002 hat der Bundestag daher die Einführung eines flächendeckenden Mammographie-Screenings für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nach den europäischen Leitlinien beschlossen. Die Untersuchung ist für Frauen kostenfrei. Die Anforderungen an Qualität und Sicherheit der Untersuchungen entsprechen den höchsten medizinischen Standards. So werden die Screening-Ärzte und das gesamte Personal der Screening-Einheiten ausführlich geschult und laufende Kontrollen durchgeführt. Kontakt: Zentrale Stelle Mammographie-Screening Gutenbergstraße 4 76532 Baden-Baden Internet: www.mammascreen-bw.de Spätfolgen von Brustkrebs Nach einer erfolgreichen Behandlung von Brustkrebs sind die Patientinnen noch lange nicht gesund. Epidemiologen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben in einer Studie an über 300 betroffenen Frauen belegt, welche Ursachen für die verringerte Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen ein Jahr nach der Krebsdiagnose tatsächlich verantwortlich sind. Vor allem die Fatigue mindert das Wohlbefinden der Betroffenen. Welche Faktoren beeinflussen das Leben nach einer Brustkrebstherapie? Diese Frage betrachteten die Epidemiologen um Dr. Volker Arndt in der Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung unter zwei Blickwinkeln: Die Forscher untersuchten objektive Faktoren wie Alter und Schulbildung der Patientinnen und subjektive Beschwerden wie Schmerzen und Erschöpfung. Sie zeigten, dass nur drei der objektiven Faktoren das Wohlbefinden der Betroffenen bestimmten. Dazu gehörten das Alter der Patientin, wie weit der Tumor bei Diagnose fortgeschritten war und ob zusätzliche Erkrankungen vorlagen. Die Art der operativen Therapie - brusterhaltend oder brustamputierend - wirkte sich erstaunlicherweise nur auf ausgewählte Bereiche der Lebensqualität aus. Die Vorteile der brusterhaltenden Behandlung schienen in erster Linie darin zu liegen, dass die Patientinnen nach der Therapie besser mit ihrem Körperbild zurechtkamen. Körperliche Beschwerden sind therapierbar "Das Tumorstadium und das Alter der Patientin sind durch den Arzt nicht veränderbar", sagt Arndt. "Die körperlichen Beschwerden wie die Fatigue kann der Arzt jedoch behandeln." Der Mediziner ist überzeugt, dass die Fatigue einen wichtigen Schlüssel für das Wohlergehen der Betroffenen darstellt. Die Bezeichnung "Fatigue" stammt von dem französischen Wort für "Müdigkeit, Mattigkeit und Anstrengung". Im Deutschen gibt es kein einzelnes Wort, das die verschiedenen Seiten dieses Zustands zugleich beschreibt. "Die Patientinnen fühlen sich während und noch Monate nach einer Krebsbehandlung über das normale Maß erschöpft, antriebslos und niedergeschlagen", weiß der Epidemiologe aus Gesprächen mit Betroffenen. Die ungenaue Definition macht die Suche nach den Ursachen der Fatigue schwierig. Möglicherweise ruft die Tumorerkrankung selbst oder eine begleitende Chemotherapie die Erschöpfung hervor. Sicher ist, dass es viele Auslöser gibt, die oft gleichzeitig wirken. "Die Untersuchungen der Folgen von Krebs wie der Fatigue stehen erst am Anfang und noch gibt es wenig Behandlungsmöglichkeiten", erläutert Volker Arndt. Um die Spätfolgen wirkungsvoll behandeln zu können, müssen sie stärker ins Bewusstsein rücken. Voraussetzungen dafür sind, ihre Ursachen aufzuklären und effektive Therapieansätze zu finden. Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg Medikamenten-Müdigkeit bei Brustkrebs-Patientinnen Mehr als die Hälfte aller Brustkrebs-Patientinnen gibt zu, dass sie ihre Medikamente nicht entsprechend der Verschreibung eingenommen hat. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage gekommen, die britische Wissenschaftler der University of Sussex durchgeführt haben. Die meisten Frauen haben demnach einfach vergessen, ihre Medikamente zu nehmen. Andere entschieden sich bewusst, sie ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zu verwenden. Die Gründe für dieses Verhalten reichen von Schwierigkeiten beim Schlucken der Tabletten und Problemen mit den Nebenwirkungen bis hin zu der Tatsache, dass die Medikamente permanent an die Krankheit erinnerten. Die Behandlung von Brustkrebs besteht normalerweise aus einer Kombination von chirurgischem Eingriff, Strahlenbehandlung und Chemotherapie. Vielfach folgt darauf die Einnahme einer täglichen Hormontablette oder eine monatliche Injektion für die Dauer von bis zu fünf Jahren. Häufigster Grund: Vergesslichkeit 72 der befragten Frauen erklärten, dass es Zeiten gegeben habe, in denen sie ihre Medikamente nicht eingenommen hatten. 60 gaben als Grund dafür an, es einfach vergessen zu haben. 12 hatten die Medikamente zeitweise bewusst abgesetzt. Die leitende Wissenschaftlerin Louise Atkins betonte, dass diese Forschungsergebnisse Besorgnis erregend seien, da die Disziplin bei der Einnahme der Medikamente die Effektivität der Behandlung beeinflussen könne. "Wenn wir die Gründe der Frauen besser verstehen, warum sie ihre Medikamente nicht einnehmen, dann können wir ihnen auch leichter helfen, diese Schwierigkeiten zu überwinden." Quelle: European Journal of Cancer Grünes Licht für Aromastasehemmer Mehr als 30 Jahre nach der Einführung des Antiöstrogens steht Frauen mit Brustkrebs nun eine noch effektivere Therapiemöglichkeit zur Verfügung. Verschiedene große Studien belegen die Wirksamkeit der Aromatasehemmer. Darunter die größte jemals durchgeführte Brustkrebsstudie. Hier zeigte sich, dass ein Aromatasehemmer das Risiko, dass der Brustkrebs auftritt oder dass Fernabsiedelungen entstehen gesichert senken konnte. Zudem senkte der Aromatasehemmer das Tumorrisiko in der anderen Brust um mehr als die Hälfte. Diese Ergebnisse haben das britische „National Institute for Health and Clinical Excellence“ (NICE) dazu bewogen, ihre Brustkrebs-Leitlinien zu überarbeiten. Demnach lösen künftig Aromatasehemmer das Antiöstrogen als Standardbehandlung nach der operativen Tumor-Entfernung ab. Aromatasehemmer leiten neue Therapie-Ära ein „ Diese NICE-Entscheidung läutet eine neue Ära der Behandlung bei Brustkrebspatientinnen ein, die ihre Wechseljahre bereits hinter sich gebracht haben und von einem hormonsensiblen Brustkrebs im Frühstadium betroffen sind“, unterstreicht Prof. Mike Baum, emeritierter Professor der Universität London. Aromatasehemmer könnten zum neuen Goldstandard in der Brustkrebstherapie avancieren und die Sterblichkeitsraten in England weiter reduzieren. Wichtig ist der frühe Therapiebeginn nach der operativen Entfernung des Tumors. Denn in den ersten zwei Jahren nach Diagnose ist das Risiko, dass der Brustkrebs wieder auftritt, am größten. Die NICE-Empfehlungen heben zudem die Rolle der Patientinnen in der Therapieentscheidung hervor. Der behandelnde Arzt sollte sie über alle Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten aufklären und zusammen mit ihr die Therapie wählen, die für sie die beste ist. Die endgültigen Leitlinien der NICE werden voraussichtlich im November 2006 herausgegeben. Quelle: National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) Sport nach
Krebs Im Mai 2007 starten in Remshalden-Buoch zwei Kurse "Nordic Walking" 7x Nordic Walking
Anmeldung für beide Kurse: Die Nordic-Walking Stöcke werden für
den Grundkurs von Intersport Blessing kostenlos zur Verfügung
gestellt. 2. Patientinnentag Brustzentrum Nach der großen Resonanz des 1. Patientinnentages lädt das Brustzentrum Rems-Murr - als Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Senologie von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert - am Samstag, 21. April 2007 betroffene Frauen, Angehörige und alle Interessierte in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu einem 2. Informationstag rund um das Thema Brustkrebs in das Kreiskrankenhaus Waiblingen ein. Information und persönlicher Austausch In Fachvorträgen können sich die Besucherinnen und Besucher zu verschiedenen Themen von der Diagnostik über Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge bis hin zu aktuellen medizinischen Entwicklungen rund um Brusterkrankungen informieren. Einen Schwerpunkt bildet die Wirkung von Sport bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Natürlich soll auch der persönliche Dialog nicht zu kurz kommen: die beiden Leiter des Brustzentrum Dr. Gerhard Nohe und Dr. Claus-Peter Hartung stehen für alle Fragen rund um das Thema Brustzentrum Interessierten gerne zur Verfügung. Die Veranstaltung findet im Festsaal und Foyer des Kreiskrankenhaus Waiblingen statt. Medizinische Fachvorträge 10.00 Uhr Moderne Mammadiagnostik Hr. Dr. H.-A. Waidelich, Chefarzt Institut für Radiologie/KH Waiblingen 11.00 Uhr Psychosoziale und finanzielle Unterstützung Fr. U. Scholl, Sozialberatung/KH Waiblingen 12.00 Uhr Begleitende Maßnahmen bei Brustkrebs – Bewegung/Sport Hr. Dr. A. Walz 14.00 Uhr Moderne Behandlungsmöglichkeiten Hr. Dr. C. Karg, Chefarzt Frauenklinik / KH Waiblingen 15.00 Uhr Alternative Therapien - Komplementärmedizin Fr. K. Weichert, Ärztin Frauenklinik / KH Schorndorf 16.00 Uhr Nachsorge – warum und wie? Fr. E. Sulea, Oberärztin Frauenklinik Waiblingen Hr. Dr. C.-P. Hartung, ltd. Oberarzt Frauenklinik/KH Waiblingen und stv. Leiter Brustzentrum Rems-Murr Die Fachvorträge finden im Festsaal des Kreiskrankenhauses Waiblingen statt. Und außerdem ... Das umfangreiche Informationsangebot wird ergänzt von einer Ausstellung, bei der sich Selbsthilfegruppen ebenso wie Hersteller von medizinischen Produkten vorstellen. Verschieden Workshops runden das Spektrum ab: 11.00 - 14.00 Uhr Workshop 1: Farb- und Stilberatung Sonja Kämpf, Stylistin Ort: Schulzimmer 11.00 – 14.00 Uhr Workshop 2: Perücken und Haarersatz Frisör Bunk – Carmen Bunk und Julia Bleich; Firma Kerling Ort: Frisörsalon im KH Waiblingen 11.30 Uhr – 12.30 Uhr Workshop 3: Informationen zur Selbstuntersuchung der Brust Oberarzt Hr. Ilias Karatzoglidis, Frauenklinik Waiblingen Ort: Ambulanz Brustzentrum 14.30 Uhr – 15.30 Uhr Workshop 4: Offene Fragerunde Oberarzt Dr. Claus-Peter Hartung, Frauenklinik Waiblingen Ort: Ambulanz Brustzentrum Außerdem besteht die Möglichkeit, sich bei einem Mittagessen oder Snack in der Cafeteria zu stärken. Mitarbeiterinnen des Hauses verkaufen zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe selbstgebackenen Kuchen. Anschrift Rems-Murr-Kliniken Kreiskrankenhaus Waiblingen Winnender Str. 45 71334 Waiblingen Telefon: 07151/5006-0 www.brustzentrum-rems-murr.de Besucherinnen und Besucher des Patientinnentages parken an diesem Tag kostenlos in unserem Parkhaus. Anzeige
Patientinnentag Brustzentrum (pdf - 213 KB) Patientinnentag Brustzentrum Rems-Murr: großes Interesse am Thema Brustkrebs Der Patientinnentag des Brustzentrums Rems-Murr am 3.
Februar 2007 lockte zahlreiche Interessierte in die Lobby des neuen Gesundheitszentrums
am Kreiskrankenhaus Schorndorf. Rund 200 Besucherinnen informierten sich
an den Infoständen und im Rahmen der medizinischen Fachvorträge über
Themen, die von den „Diagnostischen Möglichkeiten von Brusterkrankungen“ über
die „Operative Therapie des Mammakarzinoms“ bis zu „neuen“ und „komplementären“ Therapiemöglichkeiten
reichten. Der Seminarraum war bei allen Vorträgen bis auf den letzten
Platz belegt, im Anschluss bestand die Möglichkeit, Fragen an die Ärzte
zu stellen. Im Ausstellungsbereich konnten sich die Frauen bei Sanitätshäusern,
Selbsthilfegruppen und Pharmaunternehmen informieren. „Die Resonanz
war sehr gut“, freute sich Dr. Gerhard Nohe, Chefarzt der Schorndorfer
Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums. Im Rems-Murr-Kreis erkranken
jährlich zwischen 350 und 400 Frauen an Brustkrebs. „Unser
Ziel ist es, diese Patientinnen wohnortnah optimal zu betreuen“,
so Dr. Nohe. Dazu wurde eine Brustsprechstunde als zentrale Anlaufstelle
eingerichtet. Eine wöchentliche Tumorkonferenz, an der das interdisziplinäre
Kompetenzteam aus Gynäkologen, Radiologen, Pathologen und Onkologen
teilnimmt, gewährleistet eine medizinische Behandlung nach dem aktuellen
Stand der Forschung. Schwangerschaft
auch nach Krebs möglich
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||