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Brustkrebs ist
trotz seiner häufigen
Auftretensweise noch immer ein Thema, über das ungern gesprochen wird.
Aufgrund des stetig zunehmenden durchschnittlichen Lebensalters wird er jedoch immer häufiger
auftreten.
Trotz des sehr hohen Forschungsaufwands
ist es bis heute noch nicht möglich vorherzusagen, welche Frau an
Brustkrebs erkranken wird. Brustkrebs tritt in aller Regel im ersten
Stadium schmerzlos auf, dies
macht ihn
zu einer gefährlichen Erkrankung, da er nicht „gefühlt“ wird.
Was ist Brustkrebs?
Das Mammakarzinom ist ein bösartiger Tumor und ca. jede 8. bis 10.
Frau in Zentraleuropa wird im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Zurzeit
werden jährlich ca. 50.000 Neuerkrankungen in Deutschland registriert,
wobei nahezu 20.000 Frauen daran sterben. Erhöhtes Risiko zu erkranken
haben Frauen über 60, da sich das Alter auf die Wahrscheinlichkeit
an Krebs zu erkranken auswirkt. Zur ebenfalls deutlich risikobehafteten
Gruppe zählen Frauen, bei denen keine oder eine späte Schwangerschaft
vorlag. Eine weitere Risikogruppe bilden Frauen, bei denen Brustkrebs
bei nahen Verwandten vorlag.
Wer ist gefährdet?
Die Vorstellung, lediglich Frauen im fortgeschrittenen
Alter sind davon betroffen, ist jedoch falsch. Zunehmend werden auch
junge
Frauen Opfer dieser Krankheit. In Deutschland stellt der Brustkrebs
bei Frauen zwischen 30. und 60. die häufigste natürliche
Todesursache dar.
Aufgrund dieser Tatsache gibt es ab dem 30. Lebensjahr das Krebs-Frühuntersuchungsprogramm,
da bei ausreichend früher Erkennung gute bis sehr gute Heilungschancen
der Krankheit bestehen. Über die genaue Ursache, wie und warum
Brustkrebs entsteht, besteht noch keine genaue Klarheit, zumal bundesweit
noch kein
Register vorhanden ist. Es herrscht in der Wissenschaft weitgehend
Einigkeit darüber, dass der Körper die Kontrolle über
das Wachstum der Zellen im Brustgewebe verliert. Daher ist die Frühdiagnostik
von entscheidender Bedeutung.
Wie erkennt man ihn?
Aufgrund der hohen Empfindlichkeit der weiblichen Milchdrüse können
Schmerzen in dem Bereich des Oberkörpers vielfältige Ursachen
haben, beispielsweise Stress, körperliche Belastung oder auch
klimatische Bedingungen. Brustkrebs hingegen muss nicht mit schmerzhaften
Empfindungen
einhergehen, diese „schmerzlose“ Erkrankung macht ihn so
gefährlich.
Dabei ist die weit verbreitete Meinung, es handele sich bei Brustkrebs
stets um Knoten im Brustgewebe nicht die alleinige Wahrheit: Symptome
von Brustkrebs machen sich auf vielfältige Weise bemerkbar. Selbst
kleine, ertastbare Knoten müssen noch kein Mammakarzinom sein,
es kann sich ebenfalls um eine harmlose Zyste handeln. Auf der anderen
Seite bilden
nicht alle Brustkrebsarten Knoten aus, die so genannten invasiven Brustkrebse.
Brustkrebs verändert die Brustdrüsenzellen, oder streut Tumorzellen
in den Körper. Es können Knochen- oder Lebermetastasen entstehen.
Diese Kombination macht Brustkrebs zu einer sehr
gefährlichen Krankheit.
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