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Ein anderer Mensch?
Die
Nachsorge beginnt in den meisten Fällen mit der Frage, ob die
Frau erneut ihre volle Gesundheit erlangen kann. Es besteht aus berechtigtem
Anlass die Sorge, nach dem medizinischen Eingriff „ein anderer
Mensch“ zu sein.
Dem behandelnden Arzt kommt die Aufgabe zu, die
Patientinnen auch über die Phase der Operation, Bestrahlung, Hormontherapie
oder Chemotherapie hinaus zu begleiten. Oftmals treten nach der Behandlung
weitergehende Fragen auf, beispielsweise wie organisiere ich mein Leben
neu, was sage ich meinen Angehörigen und Freunden, welche Nachsorge
ist für mich notwendig und sinnvoll? Für alle diese Fragen arbeiten Fachkräfte unterschiedlicher Disziplinen im Brustzentrum Rems-Murr zusammen.
Des Weiteren steht jeder Frau, die durch eine Krebstherapie gegangen
ist eine Rehabilitation zu. Diese wird durch die jeweilige Krankenkasse
oder Rentenversicherung getragen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind
und vom Träger übernommen wird, lässt sich schon in der
Klinik klären, in der die Behandlung vorgenommen wurde.
Nicht zu
vergessen ist: Jede Krebsdiagnose bedeutet einen radikalen Einschnitt
in das Leben einer Person, aber es gibt auch immer ein Leben danach.
Dafür sind jedoch regelmäßige Kontrolluntersuchungen
unabdingbar. Damit werden örtlich begrenzte Rückfälle
oder andere Karzinome erkennbar. Es lassen sich auf diese Weise durch
den behandelnden Arzt Folgen oder Nebenwirkungen der Therapie erkennen.
Die Nachsorgeuntersuchungen sind in den ersten Monaten nach der Therapie
häufiger durchzuführen und werden mit der Zeit langfristiger.
Für die erfolgreiche Nachsorge gilt es auf eine gesunde und ausgewogene
Ernährung zu achten und sich sportlich zu betätigen.

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