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Vorsorge
 



Frauen sollten mindestens ein Mal pro Monat ihre Brust nach Unregelmäßigkeiten abtasten – am besten in den Tagen nach der Monatsblutung. Des Weiteren ist jede äußerlich sichtbare Veränderung der Brust zu beachten, beispielsweise Verdickungen, Wölbungen oder Veränderungen der Farbe der Haut im Bereich der Brust.

Wie die meisten Krebsarten kann das Risiko durch eine ausgewogene Ernährung sowie durch körperliche Betätigung vermindert werden. Es korreliert allerdings mit Zunahme des Alters. Brustkrebs erfordert aufgrund der unterschiedlichen Auftretensweisen in jedem Fall eine individuelle Diagnose durch einen Arzt.

Das Abtasten der Brust

Das Abtasten der Brust erfolgt mit der der Brust entgegengesetzten Hand und sollte vom Schlüsselbein abwärts bis zur Brustumschlagsfalte durchgeführt werden. Seitlich dient die Achselhöhle als Ausgangspunkt um dann bis zum Brustbein fortzufahren. Das Abtasten geschieht in kleinen Kreisbewegungen wobei der Druck auf das Gewebe mit der Häufigkeit der Kreisbewegungen zunimmt. Das Brustgewebe kann auch in parallelen Bahnen abgetastet werden, wichtig ist in jedem Fall, dass die gesamte Brust abgetastet wird, in welcher Weise ist individuell auszuprobieren.

Die Tastuntersuchung sollte sowohl im Stehen als auch im Liegen durchgeführt werden. In jedem Fall sollte beim Ertasten von Knoten, auch wenn diese nach eigenem Empfinden sehr klein sind, ein Spezialist aufgesucht werden. Durch eine Mammographie kann festgestellt werden, ob es sich um einen Knoten oder eine Zyste handelt.

Vorsorgeuntersuchungen durch den Arzt

In jedem Falle empfehlen wir auch die regelmäßige Kontrolle durch Ihren Frauenarzt. Der beste Zeitpunkt für die Untersuchung sind die ersten Tage nach Ihrer Periodenblutung. Bei einem entsprechenden Verdacht wird Ihr Frauenarzt die weiteren diagnostischen Schritte (Mammographie und Ultraschall) einleiten.

Mammographie-Screening

Durch regelmäßige zusätzliche Untersuchungen der Brust durch Mammographie kann die Chance auf eine frühe Diagnose verbessert werden. Hierdurch können auch Krebsvorstufen oder frühe Formen von Krebs, welche noch nicht tastbar sind, erkannt werden.

Für Patientinnen im Alter zwischen 50 und 70 Jahre (höchste Erkrankungswahrscheinlichkeit) gibt es ein Mammascreening-Programm. Hierbei erfolgt alle zwei Jahre eine Mammographie.